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 Baramundi Management Suite View next topic
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Just
Magnum
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Joined: 16 Jun 2004
Posts: 33

PostPosted: Wed, 23.Jun.2004, 20:52 Back to top

bsAG wrote:
Das geht auch mit der baramundi Management Suite. Auch dort lassen sich Jobs dynamisch mit Bedingungen verknüpfen, so dass ein Job bei Eintreten bestimmter Umstände ausgeführt wird. Z.B. wenn moorhuhn.exe gefunden wird... Oder die Deinstallation einer wenig genutzten Software, wenn der freie Plattenplatz unter einen bestimmten Wert sinkt. Usw.


Kann ich denn auch einen dynamischen Job auf einen beliebigen Registry Wert setzen ?
Oder auf einen INI Inhalt.

Beispiel: Abfrage auf die Boot.ini, Timeout=[30-35] und automatische Änderung auf 4.

Wie lange dauert es bis bei 1500 PC der boot.ini Wert auf 4 steht ?

Wie lange dauert die Verteilung von OfficeXP Vollversion auf 1500 PC's ?
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bsAG
Imperial
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Joined: 15 Jun 2004
Posts: 20

PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 06:15 Back to top

Just wrote:
bsAG wrote:
Das geht auch mit der baramundi Management Suite. Auch dort lassen sich Jobs dynamisch mit Bedingungen verknüpfen, so dass ein Job bei Eintreten bestimmter Umstände ausgeführt wird. Z.B. wenn moorhuhn.exe gefunden wird... Oder die Deinstallation einer wenig genutzten Software, wenn der freie Plattenplatz unter einen bestimmten Wert sinkt. Usw.


Kann ich denn auch einen dynamischen Job auf einen beliebigen Registry Wert setzen ?
Oder auf einen INI Inhalt.

Beispiel: Abfrage auf die Boot.ini, Timeout=[30-35] und automatische Änderung auf 4.

Wie lange dauert es bis bei 1500 PC der boot.ini Wert auf 4 steht ?

Wie lange dauert die Verteilung von OfficeXP Vollversion auf 1500 PC's ?


Jobs können beliebigen Bedingungen verknüpft werden, die in der baramundi Datenbank vorhanden sein. Um nun den Boot Timeout in die Datenbank zu bekommen, würde man eine benutzerdefinierte Inventarisierung definieren, die diesen Wert ausliest. Danach läßt man den Job darauf los.

Alternativ kann natürlich ein Job auf alle Systeme geschickt werden, der dann auf dem System direkt den Wert setzt, falls er noch nicht auf "4" steht.

Der zweite Weg wäre in diesem Fall vermutlich sinnvoller, da der Boot Timeout kein Wert ist, der standadrdmäßig inventarisiert wird. Bzgl. Netzwerktraffic unterschieden sich beide Varianten kaum.

Eine Aussage, wie lange die Verteilung eines Jobs auf 1500 Clients dauert, ist schwer zu treffen. Ich setze einfach mal vorauf, dass 1500 Clients netzwerktechnisch erreichbar sind, ansonsten kann ja überhaupt keine Aussage getroffen werden. Bei der Änderung der BOOT.INI kann man die lokale Ausführungszeit vernachlässigen, dann würde ich mal schätzen, dass das Ganze in weniger als eine halben Stunde erledigt ist.

Bei Office kommt die lokale Ausführungszeit dazu, die sicherlich primär von der gewünschten Belastung der Fileserver abhängt. Verteilt man die Fileserverzugriffe auf verschiedene Server und geht dann von einer Installationsdauer von 10 Minuten bei 100 gleichzeitigen Installationen aus, so dauert das summa summarum knapp drei Stunden.

MfG

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Just
Magnum
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Joined: 16 Jun 2004
Posts: 33

PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 07:01 Back to top

Ja danke, das wollte ich nur wissen.

Der Job basiert auf einer Inventarisierung die auf dem Client läuft.
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theogott
Jeroboam
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Joined: 14 Jun 2004
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PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 07:03 Back to top

Also ich finde die Diskussion geht hier schon ein wenig an technische Kinkerlitzchen.

Also auf welchem Einkaufszettel einer seriösen Firma steht denn "Kann ich die Boot.ini automatisch umstellen wenn der User daran dreht".

Gehen wir mal davon aus dass bei diesen Kleinigkeiten keine Firma das Rad "neu erfunden" hat. Die Boot.ini abfragen und ändern kann wohl jeder und ob das System nun diesbezüglich den User "knüppeln" kann, ist aus meiner Sicht kein entscheidendes Kaufkriterium, allerdings auch kein technisches Feature was einem Hersteller besondere "Geisteshöhe" abverlangt.

Die Office-Verteilung, da kenn ich reale Fälle. Das ist schon eher für den Produktionsalltag wichtig. Aber pauschal zu fragen "wie lange dauert das" geht technsich davon aus dass da ein Hersteller das "Rad neu erfunden" hätte.

Tatsächlich hat doch jeder irgendwo "Verteilungsserver", da sind die Dateien drauf die dann via Netzwerk an die Clients verteilt werden.

Die Verteilung erfolgt dann ungefähr so, dass die Management-Software eine TCP-IP Message an die Clients oder an die Verteilungsserver sendet und dann eine Kommunikation von den Clients zu diesen erfolgt.

Schlussendlich werden die Pakete von den Verteilungsservern an die Clients übertragen und dort ausgeführt.

Was haben wir denn da für Latenzen?

- Management-Software kommuniziert mit Verteilungsserver
- Verteilung der Pakete erfolgt übers Netzwerk
- Dauer der Installation lokal auf den Clients
- Rückmeldungen für die Statistik in der Mangemnet-Software.

Was ich sagen will ist, die größten Posten an Zeit sind hier die Netzwerkübertragung der großen (!) Office-Pakete.

Da wird ein jeder eine gewisse Kompression anwenden, aber am Ende dauert es bei gleicher Paketgröße und gleicher Netzwerkschnelligkeit über TCP/IP immer bei allen ungefähr gleich lang. (Gigabit-Ethernet, Topologie mit Switch oder nur Hub??)

Die Installationdauer auf den Clients.
Je nach verwendeter Installationsart kann das ein wesentlicher Teil der Zeit sein. Bei neueren Office hat man ohnehin Standard-Pakete von MS, die für alle gleich sind.
Und dann hängt auch das im wesentlichen von der Schnelligkeit der Festplatte und der CPU sowie unter einem bestimmten minimalen Level noch ein wenig von der RAM-Ausstattung der der Clients ab.
Das ist aus meiner Sicht somit ein Werbe-Argument, wenn es nicht weiter präzisiert wird kann ich auch gleich schreiben "My Dad can beat your Dad."

Wie wir wissen gibt es Verteilungssysteme die evtl. keine "direkte" TCP-IP Kommunikation aufbauen sondern "file-based" aber das trift weder auf Prism noch auf baramundi zu somit gibt es bei gleichen Pakete aus meiner Sicht an der STELLE kaum ein "Only ME can supply Office fast"-Argument. Das glaube wer will.

Ich weiss von einem Kunden das es viel interessanter wird wenn es die Anforderung gibt, auf einfachen Wege ein "customized Office 2000" zu verteilen. Da war also der Wunsch das skript-gesteuert zu machen, und zwar mit einem visuell getriebenen Setup.

Da gibt es dann die "benutzerdefinierte Komponentenauswahl" und das Skript muss die Maus dazu bringen dann eben einige Komponenten hinzuzufügen und andere als "Nicht vorhanden" zu selektieren. Da zeigt sich dann die Fortschrittlichkeit der eingebauten Skripting-Technologie schon eher. Der Kunde hatte ein System eines großen US-Herstellers, also keines das hier irgendwo im Forum schon vertreten ist.

Die Probleme treten doch nicht bei den 75-90% der Alltagsgeschäfte auf, - oder sollten nicht - das kann heute jedes Deployment System irgendwie abdecken.

Die Probleme treten auf wenn es darum geht auf einfachen WEG zuverlässig ein Firmen-individuelles Problem zu lösen. Da hat sicherlich ein offenes Konzept wie das von baramundi entscheidende Präferenzen, aber das muss nicht heissen, das es kein anderes System gibt das von klugen Leuten entwickelt worden ist.

Darum finde ich auch die Fragestellung wenig quaifiziert "Wie lange dauert ein Offfice ...". Das kann man so nicht fragen, denn Sie können sicher sein, dass bei einem aktuellen Office da keiner das Rad neu erfunden hat.

An der Stelle interessiert aus meiner Sicht die Leute mehr WIEVIEL FEHLER sind aufgetreten?

Wenn Sie ein aktuelles Office an 1500 Clients verteilen dann tritt ein %-Satz an Fehlern (evtl.?) auf. Wiederum sind auch die Fehlerursachen so "Firmenspezifisch" dass man eigentlicht auch wieder nur im Rahmen einer konkreten, nachvollziehbaren und für alle gleichen Studie eine sinnvolle Aussage treffen kann. Denn was sagt es schon wenn ich auf 1500 nagelneue Clients ein MS-Office-paket verteile und es gibt keine Installationsfehler? Das wäre ja schlimm wenn es die trotzdem gäbe.

Treffen die Pakete dagegen auf ein Clients, auf denen zum Beispiel schon Komponenten durch frühere Installationen vorhanden waren, oder wo das ganze Software-Environment ohnehin schon "auf dem letzten Loch pfeift" dann sieht das Bild doch ganz anders aus.

Ich denke im Vergleich der Deployment Systeme sollte man nicht versuchen mit billigen Werbetricks zu operieren und nicht so tun als ob es da Produkte gäbe die irgendwelche Standardaufgben nicht auch gut erledigen könnten.

Es kommt da aus meiner Sicht wirklich darauf an, dass man sich das Gesamtkonzept des Verteilungssystems ansieht, und dann wie oben beschrieben nach einer möglichst konkreten Anforderungsliste entscheidet. Eine Diskussion im Sinne von "My Dad can beat your dad" oder "ich kan Office verteilen und du ...?" wird dem technologisch hohen Marktniveau in dem Bereich kaum gerecht.

Ansonsten finde ich ist eine Befragung von Anwendern des jeweiligen Software-Produkts (nicht nur in diesem Fall) vor einer evtl. Anschaffung sicherlich keine schlechte Idee.

Wie gesagt auch eine Studie die von einem neutralen Institut oder Magazin nachvollziehbar durchgeführt wurde wie zum beispiel die Deron-Studie (siehe oben) kann interessante Hinweise geben WORAUF man achten sollte.

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Last edited by theogott on Thu, 24.Jun.2004, 07:46; edited 2 times in total
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bsAG
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PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 07:14 Back to top

Hallo Herr Gottwald,

natürlich ist die native Installation eines Office Paketes unabhängig vom eingesetzten Verteilprodukt.

Eine Frage nach der Dauer der Verteilung von Office XP auf 1500 Clients halte ich aus verschiedenen Gründen dennoch für qualifiziert, denn:

1. unterscheiden sich die internen "Laufzeiten" von Jobs bei verschiedenen Verteilsystemen z.T. erheblich.

2. ist ein wesentlicher Aspekt bei der Verteilung eine sinnvolle Ausnutzung der verfügbaren Netzwerkbandbreiten. So wäre es kaum sinnvoll - owohl technisch natürlich möglich - alle 1500 Installation quasi zeitgleich von einem Fileserver zu starten.

MfG

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PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 07:17 Back to top

Just wrote:
Ja danke, das wollte ich nur wissen.

Der Job basiert auf einer Inventarisierung die auf dem Client läuft.


Muss er ja. Die Verteilsysteme unterschieden sich nur dahingehend, ob diese Inventarisierungs explizit vorher oder implizit bei Starten des Jobs erfolgt. In letzterem Fall wirde der Job über das Netz zum Client geschickt und dann dort auf die verschienden Ausführungsbedingungen hin überprüft.

Mit der baramundi Management Suite stehen Ihnen beide Möglchkeiten offen.

MfG

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theogott
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PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 07:18 Back to top

Dann mal konkret:

WARUM nehmen Sie an, dass das baramundi-Verfahren bei der Office Verteilung "schneller" ist?

Also WO ist der technische Unterschied?

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bsAG
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PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 07:28 Back to top

theogott wrote:
Dann mal konkret:

WARUM soll baramundi bei der Office Verteilung schneller sein?

Also WO ist der technische Unterschied?


Ich habe nicht gesagt dass die baramundi Management Suite hier schneller ist als ein bestimmtes anderes Produkt. Grundsätzlich ist die Ausführung mit der baramundi Management Suite jedoch sehr effizient aufgrund folgender Eigenschaften:

1. Ausführung von nicht mehr als x gleichzeitigen Installationen (frei definierbar)

2. Verteilung der Hauplast (Installation selbst) auf verschiedene physikalische File Server

3. Schnelles internes Handling der Jobs durch direkte TCP/IP Kommunikation mit den Clients.

4. Echte Pushmöglichkeit durch den Server ohne Latenzzeiten aufgrund von Polling Intervallen.

MfG

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theogott
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PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 07:33 Back to top

Ich denke Ihr Beitrag trifft auch den Stil, der einem technischen Forum angemessen ist.

Die tatsächliche Ausführungsgeschwindigkeit hängt sicherlich AUCH von dem ab was Sie da schreiben, ABER eben AUCH von der Hardware.

Wenn der andere doppelt so schnelle Clients, mehr Verteilungsserver etc. und Gigabit Ethernet hat dann wird das nie ein gerechter Vergleich.

Deswegen denke ich sind Fragen die pauschal eine Anzahl Clients mit einer Zeit X in Verbindung bringen nicht beweiskräftig.

Die oben angeführten Punkte sind hingegen konkret und wenn der Admin das gedanklich auf sein Netzwerk umsetzen kann, dann sind diese Angaben schon mal eine wertvolle Entscheidungshilfe.

Zeit ist schliesslich Geld in Firmen, oder einfach nur "früher Feierabend" für den System-Betreuer.

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Stefan Brutscher
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PostPosted: Thu, 24.Jun.2004, 08:52 Back to top

ASIA_ADMIN wrote:

Ich bin administrator einer der größten Netzwerke Weltweit. Wir betreuen 30 verschiedene Domains die mit einander getrustet sind und 40000 User Weltweit.


Tschuldigung, dass kann ich mir jetzt nicht verkneifen. Was versteht ihr denn unter einem großen Netzwerk.
Ich habe am Anfang dieses Jahres einen Konzeptworkshop bei einem Kunden durchgeführt. Der Kunde hat 65.000 Anwender in 3600 Standorten weltweit. Also was ist bei euch das "größte Netzwerk"?

Gruß
Stefan

P.S.:
Und auch dieses Netzwerk ist bestimmt nicht das Größte.
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