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 Deployment Windows 2000 + div. Software View next topic
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daff
Piccolo
Piccolo


Joined: 15 Jul 2006
Posts: 1

PostPosted: Sat, 15.Jul.2006, 13:25 Back to top

Hallo
ich habe von meiner Schule den Auftrag bekommen, dass ich mit einer weiteren Person ein kleines Windows2000 Kabinett einrichten soll. Es handelt sich um identische Hardware und es ist geplant, auf jeden Rechner ein identisches System (win2000, gleiche Programme) aufzusetzen. Ich kenne mich zwar mit Windowssystemen einigermaßen aus aber mit der zentralen Administration von mehreren PCs hab ich mich bisher noch nie beschäftigt.

Hier erstmal ein paar Infos zum Netzwerk und den PCs an sich:

16 PCs + 1 Server (soweit ich weiß, die Zahl kann variieren)
Clients:
- je ca. 500 MHz und 128 MB RAM
- Netzwerk-Boot nicht möglich
- Alle Rechner mit CD und Floppy ausgestattet
- Windows 2000 geplant
Server:
- Linux geplant
- Nutzerverwaltung (AFS, SAMBA, anderes?)
- Verwaltung des Netzwerkes
Netzwerk:
- 100 MBit
- getrennt von restlichen Netzwerk / Internet der Schule, der auf komplett Linux setzt (Windows hat an der Schule keinen guten Stand – zumindest bei unserem Admin)

Ich hätte da nun einige Fragen:
- Welche(s) Tool(s) sollte man für so was verwenden? Es sollte auf jeden Fall möglich sein, Programme über eine zentrale Stelle zu installieren, Updates einzuspielen und div. Systemaufgaben auszuführen (Virencheck ua.)
- Wie sollte die Nutzerverwaltung gestaltet sein? Wir dachten entweder an eine echte Nutzerverwaltung oder an daran, dass nach jedem Benutzen des Systems der originale Zustand wiederhergestellt wird.
- Was muss man noch alles beachten?

Vielen Dank schon mal @ all
daff
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Stefan Brutscher
Melchior
Melchior


Joined: 13 Jun 2004
Posts: 131
Location: München

PostPosted: Thu, 20.Jul.2006, 08:30 Back to top

Also wenn ihr Linux als Serverbetriebssystem einsetzt, dann müsst ihr schon fast eine Management Lösung einkaufen.

Würdet ihr Windows Server 2003 nehmen könntet ihr mit den OnBoard Lösungen vom Active Directory und RIS (Remote Installation Service) arbeiten. Allerdings sind das alles keine leichten Themen.

Eine andere, halbautomatische Variante wäre folgende:

- Ihr macht euch mit dem Tool nlite (Deutsche Seite http://www.german-nlite.de/) eine BootCD für eure PCs. Hat den Vorteil das ihr gleich mal einiges an Tweaks einbauen könnt, sowie natürlich alle Hotfixes.
- Den Rest Software installiert ihr am besten soweit es geht vom Server über Command Line (bei MSI-Setups geht das hervorragend).
- Danach von jedem PC ein Image ziehen, damit es jederzeit diese wieder in sehr kurzer Zeit wiederherstellen könnt. Hier würde es auch die Variante mit einem Image und Sysprep (Microsoft Tool) geben. Als Image Tool würde ich euch die Tools von Acronis (http://www.acronis.de/) empfehlen.


Gruß
Stefan
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budda
Piccolo
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Joined: 08 Oct 2008
Posts: 2

PostPosted: Wed, 08.Oct.2008, 07:59 Back to top

Da muss ich dir widersprechen Stefan Brutscher. Allerdings ist das mit hohen Administrationsaufwand verbunden.


daff wrote:

- Welche(s) Tool(s) sollte man für so was verwenden? Es sollte auf jeden Fall möglich sein, Programme über eine zentrale Stelle zu installieren, Updates einzuspielen


Hier klicken: OPSI

daff wrote:

div. Systemaufgaben auszuführen (Virencheck ua.)


Das kannst du mit cronjobs machen unter linux.

daff wrote:

Wie sollte die Nutzerverwaltung gestaltet sein? Wir dachten entweder an eine echte Nutzerverwaltung oder an daran, dass nach jedem Benutzen des Systems der originale Zustand wiederhergestellt wird.


Tjo hier habt ihr ein Problem. AD (Active Directory) ist halt "einfach zu verwalten" für Benutzer natürlich Top, aber wie schonmal erwähnt, kostet entsprechend. Aber da ihr ein heterogenes Netzwerk plant, würde ich mich nach Alternativen umsehen. Eine Lösung hätte ich jetzt nicht parat.

Zu der Systemwiederherstellung, da gibt es Hardware und Software dafür.
Norton Go-Back z.B. Freeware habe ich nicht nachgeschaut, gibt aber bestimmt etwas in der Richtung. Guck mal unter Sourceforge, da wirst du evtl. das ein und andere finden.

Ich hoffe ich konnte helfen.

LG Budda
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Stefan Brutscher
Melchior
Melchior


Joined: 13 Jun 2004
Posts: 131
Location: München

PostPosted: Wed, 08.Oct.2008, 20:27 Back to top

budda wrote:
Da muss ich dir widersprechen Stefan Brutscher. Allerdings ist das mit hohen Administrationsaufwand verbunden.


daff wrote:

- Welche(s) Tool(s) sollte man für so was verwenden? Es sollte auf jeden Fall möglich sein, Programme über eine zentrale Stelle zu installieren, Updates einzuspielen


Hier klicken: OPSI


Hi,

du hast mir nicht wiedersprochen, da OPSI zumindest jetzt nur an die Personen ausgegeben wird die sich an der Finanzierung beteiligen.

Unter Linux gibt es auch jede Menge anderer Tools. Gerade im Open Source Bereich. Ich präferiere aber immer Tools mit einem professionellen Support. Zumindest im geschäftlichen Einsatz.

Gruß
Stefan
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budda
Piccolo
Piccolo


Joined: 08 Oct 2008
Posts: 2

PostPosted: Thu, 09.Oct.2008, 09:58 Back to top

Stefan Brutscher wrote:

Hi,

du hast mir nicht wiedersprochen, da OPSI zumindest jetzt nur an die Personen ausgegeben wird die sich an der Finanzierung beteiligen.

Gruß
Stefan


Hi, doch habe ich und ich muss dir nochmal widersprechen Smile
Nimms nicht persönlich. Das was du da behauptest ist falsch. OPSI ist Open Source und hat auch einen freien Support. Der Support ist ziemlich Proffessionell. Lediglich was der Support an Vista betrifft, gebe ich dir recht, wird weiterentwickelt, aber nur mit Supportvertrag bzw Beteiligung. Aber generell ist OPSI frei. Was Open Source betrifft, heisst es ja nicht dass es für den professionellen Einsatz ungeeignet ist.

http://www.uib.de/www/produkte/opsi/index.html wrote:

opsi ist ein freies Desktop-Management System. opsi ist entstanden auf Basis einer Software, die seit 1998 produktiv im Einsatz ist und seit 2004 als Opensource Software von uns gepflegt wird.


Gruß Bda
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Stefan Brutscher
Melchior
Melchior


Joined: 13 Jun 2004
Posts: 131
Location: München

PostPosted: Thu, 09.Oct.2008, 15:22 Back to top

budda wrote:
Stefan Brutscher wrote:

Hi,

du hast mir nicht wiedersprochen, da OPSI zumindest jetzt nur an die Personen ausgegeben wird die sich an der Finanzierung beteiligen.

Gruß
Stefan


Hi, doch habe ich und ich muss dir nochmal widersprechen Smile
Nimms nicht persönlich. Das was du da behauptest ist falsch. OPSI ist Open Source und hat auch einen freien Support. Der Support ist ziemlich Proffessionell. Lediglich was der Support an Vista betrifft, gebe ich dir recht, wird weiterentwickelt, aber nur mit Supportvertrag bzw Beteiligung. Aber generell ist OPSI frei. Was Open Source betrifft, heisst es ja nicht dass es für den professionellen Einsatz ungeeignet ist.

http://www.uib.de/www/produkte/opsi/index.html wrote:

opsi ist ein freies Desktop-Management System. opsi ist entstanden auf Basis einer Software, die seit 1998 produktiv im Einsatz ist und seit 2004 als Opensource Software von uns gepflegt wird.


Gruß Bda


Man kann nur Diskutieren wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Brauchst dich also nicht zu entschuldigen.

Aus den folgenden Sätzen habe ich eben was anderes raus gelesen:

Quote:
Seit 1. September 2008 unterstützt opsi auch Vista und Windows 2008 Clients
Diese Weiterentwicklung wird als Opensource freigegeben, sobald die Entwicklungskosten gedeckt sind.
Zur Finanzierung wird ein Projekt aufgelegt, an dem sich alle Interessenten beteiligen können.
Zunächst wird die neue Funktionalität nur an die ausgeliefert, die sich an der Finanzierung beteiligen.


Vielleicht meldet sich ja daff mal wieder und sagt seine Meinung dazu!?

Gruß
Stefan
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