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Doctor Deploy: software deployment, - distribution, repackaging, msi, windows installer, client management, installation, setup : forum - discussion boards
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Message |
orakel
Imperial


Joined: 18 Jun 2004
Posts: 29
Location: South Germany
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Posted:
Sat, 14.Oct.2006, 12:25 |
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Wo die Häufigkeit und Komplexität von Änderungen an konkreten Komponenten zunimmt, ist Release Management der Effizienz- und Qualitäts-Hebel für die IT-Organisation. Der Prozess stellt die Bündelung von Changes und deren ordnungsgemäße Realisierung in der Infrastruktur sicher. Er erstreckt sich von der Releaseplanung, über die Steuerung der Test- und Abnahmeverfahren bis hin zur Backout- und Roll-out-Planung auf organisatorischer und technischer Ebene. Er ist mit dem Anforderungsmanagement verknüpft, definiert die Release-Policies, steuert die Schnittstellen für Softwarelieferungen, autorisiert Releases für den Einsatz und archiviert die Masterkopien und Referenzkonfigurationen und löst den Change-Prozeß für den Roll-out aus.
Aufgaben und Ziele des Release Managements:
- Inbetriebnahme neuer Komponentenversionen vorbereiten
- Produktionsumgebungen durch formelle Abnahme- und Implementationsverfahren schützen
- Release-Policies festlegen
- Releaseumsetzung und -einführung organisatorisch und technisch planen
- Releaseentscheidungen treffen
- Verfahren für Softwareübernahme, -abnahme und -autorisierung sicherstellen
- Masterkopien in Software Library verwalten
- Hardwaremuster in Hardware Store verwalten
- Dokumentationsstandards für Releases sicherstellen
- Roll-out auslösen
- Anwenderakzeptanz messen und optimieren
Erfolgsfaktoren und Herausforderungen
Notwendig sind die Kenntnis der Lifecycle-Prozesse für Applikationen und Softwarekomponenten, das nötige Integrations-Know-how und die Kenntnis der Qualitätssicherungsstandards für die Übernahme und Inbetriebnahme von Softwareversionen. Die Release-Policy sollte einerseits der Dynamik produktspezifischer Anwenderanforderungen gerecht werden und andererseits den Aufwand für die Releasewechsel berücksichtigen. Kürzere Produktlebenszyklen werden hier immer mehr zur Herausforderung für den IT-Betrieb. Auch die organisatorischen Auswirkungen von Releasewechseln sollten in den Standards berücksichtigt werden. Werden Produktverantwortung für IT-Komponenten bzw. Application Management sowie IT-Betrieb verteilt wahrgenommen, ergeben sich anspruchsvolle Schnittstellen. Hier kann Verantwortung mitunter überlappen, was zu Reibungsverlusten und Konflikten führt. Die Standardisierung der Dokumentationsanforderungen im Rahmen der Releaseübernahme und -einführung sowie der Quality Gates im Test- und Abnahmeprozess sollten eine wichtige Rolle spielen, weil sie den Release-Aufwand erheblich beeinflussen. Diese Standards müssen plattform- und produktübergreifend anwendbar sein. Hier liegen zudem wesentliche Effizienz- und Qualitätspotenziale. Wo Release Management vollständig als Projektbestandteil der Softwareentwicklung abgewickelt wird, ist die richtige Abgrenzung zum Prozeßgeschäft im Rahmen der IT-Services zu definieren. Release Management ist zum Teil kontinuierlicher Servicemanagement-Prozeß und sollte daher als Baustein in den Applikationsservices berücksichtigt sein, bestimmte Aktivitäten sind aber auch mit den Releaseprojekten zu synchronisieren. Elementar ist auch die Umsetzung geeigneter Prozeßszenarien für komplexe Produkt-Roll-outs, einfache Versionswechsel, Package Releases, Service Releases, Hotfixes oder Security-Patches. Hier differieren die Prozeßanforderungen deutlich. |
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